Navigation überspringen Sitemap anzeigen
Logo - planB ZT-GesmbH

Projekte

Gewerbe

Casino Baden

Ort:
Baden, Kaiser Franz – Ring 1

Bauherr: Casinos Austria AG
Nutzung: Spielcasino, Veranstaltungszentrum, Gastronomie
Maßnahmen: Komplettumbau samt Zubauten
Nutzfläche gesamt:  ca. 12.900 m²
Fertigstellung:  1995
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht
Arbeitsgemeinschaft mit: DI Franz Fehringer, DI Peretti und Peretti

Die Aufgabe des Projekts bestand darin, das ursprünglich aus dem Jahr 1883 stammende Kongresshaus mit der Trinkhalle aus der Zwischenkriegszeit zu einem Casino und Eventzentrum in einer gestalterischen Einheit zu verbinden.

Großes Augenmerk wurde auf den Erhalt des historischen Charakters des Gebäudes gelegt. Ergänzt durch zahlreiche Zubauten und die Einbeziehung und teilweise Neugestaltung des umliegenden Kurparks in die Gestaltung entstand das größte Casino Europas, das neben dem Spielbetrieb noch einen Kongress- und Veranstaltungsbereich erhielt. 

Herzoghof Baden

Ort:
Baden, Kaiser Franz – Ring 10

Bauherr: Herzoghof Revitalisierungs- und Verwertungs-Ges.m.b.H.
Nutzung: Hotel, Wohnungen, Ordinationen, Geschäftslokal, Tiefgarage
Maßnahmen: Komplettumbau samt Zubauten
Nutzfläche gesamt: Wohnungen ca. 5330 m², Hotel ca. 2330 m²
Fertigstellung: Sommer 2000
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung, Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das im Zentrum von Baden gegenüber dem Casino und dem Kurpark gelegene Hotel aus der Zeit um 1900 war mit 400 Betten zu groß für den Bedarf von Baden und stand daher jahrelang leer. Unser Projekt sah eine Teilung der Liegenschaft in einen Hotel- und Wohnhausteil vor. Der Wohnhausteil war eines der größten Althaussanierungsprojekte, die das Land Niederösterreich gefördert hat.

Hotel At The Park, Baden

Ort:
Baden, Kaiser Franz – Ring 5

Bauherr: Nemetz Hotel GmbH
Nutzung: Hotel
Maßnahmen: Komplettumbau
Nutzfläche gesamt:  ca. 6.500 m²
Fertigstellung:  2014
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Gleich zur Begrüßung überrascht den Gast ein „vertical garden“ an der Südfassade, der die Verbindung zum grünen Kurpark unterstreichen soll, in den das Haus gebettet ist.
Die jetzt auf Straßenniveau gesetzte Halle mit seitlicher Terrasse ist barrierefrei erreichbar. In wohnlichen, warmen Farben präsentieren sich die Lobby mit Cafe - Bar und angrenzendem Frühstücksbereich. Die raumhohen Glasfassaden erlauben einen ungehinderten Blick in den Kurpark.
Das Hotel bietet Seminarbereiche an, die einiges zu bieten haben: seien es Räume in den verschiedensten Größen, sei es eine Schauküche  oder ein Wellnessbereich sowie ein gemütlicher Weinkeller für die Entspannung danach.Die Zimmer präsentieren sich in modernem Outfit in verschiedenen Farben, mit Designermöbeln und Originalkunstwerken. Die Suiten haben eigene Teeküchen, freistehende Badewannen und viele technische Raffinessen zu bieten.
Die Bauarbeiten waren umfangreich: um die Gebäudeabschnitte aus verschiedenen Epochen auf ein Niveau zu bringen, mussten alte Decken herausgeschnitten und neue tiefer eingebaut werden, andere Bereiche wurden aufgeschüttet. Die komplette Haustechnik wurde erneuert, ebenso Küche und BackOffice.

Volksbank, Baden

Ort:
Baden, Hauptplatz

Bauherr: Volksbank Baden e.Gen.
Nutzung: Bankgebäude, Büros, Wohnung, Geschäfte, Veranstaltungsbereich, Tiefgarage
Maßnahmen: Komplettumbau
Nutzfläche gesamt: ca. 6.200 m²
Fertigstellung: 2004
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die bestehenden, historischen Gebäude der Volksbank am Hauptplatz wurden zu einem multifunktionalen Banken-, Geschäfts- und Veranstaltungszentrum umgestaltet. Während sich die Gebäudefront  am Hauptplatz in das Biedermeierensemble einfügt, erhielten die neu errichteten Trakte im Hof durch die geschwungenen structural glazing Fassaden ein gänzlich neues Gesicht.
Der Kundenbereich im Erdgeschoss wurde entkernt, ein großer Innenhof mit einer zweidimensional gekrümmten Glasdecke frei überspannt. Eine Wasserwand aus Naturstein, eine intensive künstlerische Ausgestaltung  durch über 40 Maler und Bildhauer und eine kleine Cafeteria machen aus dem lichtdurchfluteten Räumen eine Bank mit hoher Attraktivität.
In dem  Gebäudekomplex sind außerdem mehrere Geschäfte, Büros, Wohnungen, Lokale, ein großer Veranstaltungsbereich, sowie eine Tiefgarage und eine Trafostation untergebracht.

Weingut Schloss Gobelsburg

Ort:
Gobelsburg

Bauherr: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH
Nutzung: Weingut bestehend aus Tanklagern, Hochregallagern, Gewölbekellern, Presshaus samt neuer Zufahrt, Expedit, Büros
Maßnahmen: mehrere Um- und Zubauten
Nutzfläche gesamt: ca. 6.330 m²
Fertigstellung: 3 Bauphasen: 2001/2002, 2008/2009, 2018-2021
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung, Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das Weingut Schloss Gobelsburg wurde von uns in insgesamt 3 Phasen erweitert:
Im Jahr 2002 wurde als Ergänzung des Bestands eine Weinlagerhalle mit etwa 500 m² Nutzfläche errichtet. Die Bauweise aus Fertigteil-Hohlwänden und einer Hohldielendecke mit einer Spannweite von 18 m ermöglichte eine vollkommen stützenfreie Konstruktion.

Im Jahr 2009 wurde das Weingut nochmals erweitert. In dieser Phase wurden ein Tanklager, sowie ein neues Presshaus errichtet. Der Aushub für das Tanklager stellte eine besondere Herausforderung dar, da das Gebäude in den Hang hineingebaut ist und die Baugrube stellenweise 9 m hoch zu sichern war. Auch die Sicherung der unterirdisch angrenzenden Gewölbekeller musste gewährleistet werden.
Das Presshaus wurde als großes Flugdach konzipiert. Als Wind- und Witterungsschutz dient an zwei Seiten eine Fassade aus Glas und Corten-Stahl.

In der vorerst letzten Bauphase wurden von 2018 bis 2021 diverse Nutzungsbereiche ergänzt, so etwa das Büro erweitert, eine weitere Halle als Halbfertiglager und ein Tanklager ergänzt. Außerdem wurde die Zufahrt zum Presshaus neu und großzügiger angelegt um die Logistik speziell bei der Weinlese zu erleichtern.
Der wesentliche Bauteil war allerdings die Errichtung eines Fasskellers in Form einer unterirdischen Gewölbeanlage mit einer Gesamtfläche von ca. 1.000 m². Der Keller wurde nach alter handwerklicher Tradition errichtet und besteht im Wesentlichen aus Tonnen- und Kreuzgewölben aus Normalformat-Ziegeln. Die Gewölbe haben Stichhöhen bis zu 5,30m. Der Erdaushub für diesen Baukörper, das angrenzende Tanklager und die Baustellenzufahrt umfasste  über 25.000 m³ Erdreich, das zum Teil für die Aufschüttung der neuen Zufahrt zum Presshaus verwendet wurde. 
Um dem Anspruch ein Gebäude für viele Generationen zu bauen gerecht zu werden, galt es für alle Beteiligten besondere Herausforderungen zu meistern, wie z.B. der gänzliche Verzicht auf Stahlbeton oder eine Abdichtungsmethode zu finden, die einerseits Jahrhunderte überdauert, andererseits aber dennoch eine gewisse Erdfeuchte ins Innere durchlässt, die für das besondere Klima in einem Weinkeller erforderlich ist.

Fotos zum Teil (c) Valerie Marie Voithofer

Entstehung des Gewölbekellers (Youtube)

Fa. Mapag, Gumpoldskirchen

Ort:
Industriestraße 7, Gumpoldskirchen

Bauherr: Mapag Holding GmbH
Nutzung: Büro, Labor
Maßnahmen: Neubau, Umbau
Nutzfläche gesamt: ca. 770 m²
Fertigstellung: 2018
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Als Ergänzung zu den bestehenden Firmengebäuden wurde in den Jahren 2017 – 2018 ein Neubau mit Büroflächen, Sozialräumen, einer Tiefgarage sowie Laboreinrichtungen errichtet. Das Gebäude aus Stahlbeton wurde im Obergeschoss mit einer Pfosten-Riegel-Fassade verkleidet, der Sonnenschutz erfolgt durch Jalousien, die in den Isolierglasscheiben integriert sind. Das Obergeschoss wurde – dem angrenzenden Grüngürtel folgend – verdreht auf das Erdgeschoss aufgesetzt und kragt zum Teil über 3m aus.
Die mögliche Erweiterung um ein weiteres Geschoss wurde konstruktiv wie statisch bereits berücksichtigt. 

Fotos z.T. © Mapag

Burg Oberranna

Ort:
Mühldorf | Wachau

Bauherr: privat
Nutzung: Schlosshotel
Maßnahmen: Komplettsanierung
Fertigstellung: 1984

Die Burg Oberranna, nahe Spitz an der Donau , entstand im 12. Jhd. und wurde im 16. Jhd. zur Festung ausgebaut.
Bei Beginn der Revitalisierung war die Burg unbewohnt und eine Ruine. Die Sanierungsarbeiten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ausgeführt und so auch die Burgkapelle mit Krypta, die bekannten Fresken, die historischen Räume und die Festungsanlage saniert.
Bis zuletzt beherbergte das monumentale Bauwerk ein Schlosshotel und wurde zu einem der wichtigsten Markenzeichen der Wachau.

Hotel Altstadt

Ort:
Wien

Porzellanmanufaktur Augarten, Wien

Ort:
Wien 2., Obere Augartenstraße 1

Bauherr: Burghauptmannschaft Österreich
Nutzung: Museum, Verwaltung und Verkaufsshop der Porzellanmanufaktur Augarten; Restaurant
Maßnahmen: Generalsanierung
Nutzfläche gesamt: ca. 1.925 m²
Fertigstellung: 2011
Unser Auftrag: Örtliche Bauaufsicht

Planung und Künstl. OL: Mag Arch Susanne Zottl
Ausschreibung: Arch DI Martin Grimus
Innenarchitektur Museum/Shop: Arch Prof Mag Boris Podrecca
Innenarchitektur Restaurant: very architects – Arch DI Gregor Hoffelner
Fotos dieser Seite: © Mario Buda

Öffentliche Bauten

Römertherme Baden

Ort:
Baden, Brusattiplatz 4

Bauherr: Stadtgemeinde Baden, Badener Bäderbetriebsgesellschaft m.b.H.
Nutzung: Thermalbad mit Saunalandschaft und Fitnessräumen
Maßnahmen: Neubau und Umbau
Nutzfläche gesamt: ca. 10.000 m²
Fertigstellung: 1999
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht
Arbeitsgemeinschaft mit: DI Wolfgang Junger, Mag. Ing. Rupert Weber

Bei der Neugestaltung der ehemaligen k.&k. Mineralschwimmschule der Architekten Siccardsburg und Van Der Nüll von 1886, sollte der Charakter des historischen Freibades durch eine möglichst leichte Überdeckung erhalten bleiben.

Die neue transparente Hülle besteht aus Stahlhängebändern mit einer Spannweite von 26,7 m mit dazwischen eingespannten Glastafeln. Die Gesamtfläche des Glasdaches beträgt über 2.000 m2. Über Schwimmkanäle gelangt man von der Schwimmhalle in die im Freibereich situierten Schwefel- bzw. Kleeblattbecken mit verschiedenen Wasserattraktionen.

Dem historischen Foyertrakt wurde als Kontrast ein moderner Wellnesstrakt in transparenter Erscheinung gegenüber gestellt. Im Obergeschoss des neuen Bauteils befinden sich Fitnessräume, im Untergeschoss die Garderoben für die gesamte Anlage. In den historischen Gebäudeteilen sind die Saunalandschaft, der Gastronomiebereich sowie das Eingangsfoyer untergebracht.

Fotos teilweise © Luttenberger

Hauptschule Berndorf

Ort:
Berndorf, Margarethenplatz 2

Bauherr: Hauptschulgemeinde Berndorf KG
Nutzung: Schule, Musikschule
Maßnahmen: Aufstockung, div. Umbauten innen
Nutzfläche Zubau: ca. 420 m²
Fertigstellung: 2009
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung, Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die Hauptschule mit den berühmten historischen Stilklassen wurde erweitert, indem das bestehende Turnsaalgebäude aufgestockt wurde. Zielsetzung war es, das denkmalgeschützte Gebäude mit einer modernen, transparenten Erweiterung zu versehen, die in Ihrer Gesamtheit ein leichtes, unaufdringliches Element darstellt.

Auch konstruktiv wurde eine Bauweise gewählt, die der historischen Bausubstanz Rechnung trägt. Nach Entfernen des Turnsaaldaches wurde zunächst eine Hohldielendecke in Querrichtung des Turnsaals verlegt (Spannweite 17m). Die Gebäudehülle wird durch eine Stahlkonstruktion getragen, die ebenfalls nur auf den Außenwänden aufliegt, sodass ein gänzlich stützenfreier Innenraum geschaffen wurde. 

Als „Fortsetzung“ der historischen Stilklassen im Altgebäude wurde gemeinsam mit der Malerschule Leesdorf das einzigartige Projekt „Kunst in den Klassen“ verwirklicht, sodass heute in jeder der 6 neu entstandenen Schulklassen eine Stilrichtung der Moderne, von Surrealismus über Impressionismus bis Popart, auf großflächigen Wandgemälden dargestellt ist. 

Der Umbau wurde während des laufenden Schuljahres, mit Abbrucharbeiten im Winter und einem Fix-Endtermin, sowie bei rundum beengten Verhältnissen durchgeführt.

Stadttheater Berndorf

Ort:
Berndorf, NÖ

Bauherr: Stadtgemeinde Berndorf
Nutzung: Theater
Maßnahmen: Generalsanierung, Zubau
Gesamtnutzfläche: 1.950 m²
Fertigstellung: 2004
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das denkmalgeschützte Stadttheater wurde generalsaniert und nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. In Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt konnten die gesamten Wandverkleidungen, Vergoldungen, Malereien an den Außen- und Innenflächen erneuert oder ausgebessert werden. 
Neugestaltet und zum Teil erweitert wurden vor allem die Bestuhlung im Zuschauerraum, die Beleuchtungstechnik, die sanitären Anlagen, Nebenräume und ein Gastronomiebereich. Der Orchestergraben wurde mit einer mobilen Abdeckung versehen, sodass im Bedarfsfall der Zuschauerraum erweitert werden kann.

Einsegnungshalle Seebenstein

Ort:
in Seebenstein am Areal des Friedhofs

Bauherr: der Gemeinde Seebenstein durch Frau Elsa Barsanti-Eichinger gespendet 
Nutzung: Einsegnungshalle, Andachtsraum
Maßnahmen: Neubau
Nutzfläche gesamt: ca. 110 m²
Fertigstellung: 2017
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die Halle besteht aus einem Andachtsraum, einer Sakristei und einem von außen begehbaren barrierefreien WC. Der Haupteingang ist westseitig dem Friedhof zugewandt, ein Nebeneingang befindet sich auf der Nordseite. 

Die Außenwände der Kapelle wurden aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt, deren Oberfläche sandgestrahlt wurde. Die Außenwände der Anbauten (Sakristei und WC) wurden als Holz-Riegelwände in Lärchenholz mit entsprechender Wärme-dämmung errichtet.

Die Dachkonstruktion besteht aus Stahlträgern, darauf wurden Mehrschichtplatten aufgebracht, die gleichzeitig als Dachuntersicht sowohl außen als auch innen dienen. Als Fußboden wurde die Betonfundamentplatte geschliffen und versiegelt.

Die südseitige Verglasungen sind künstlerisch gestaltet, wobei Motive von Hr. Prof. Gerhard Eichinger – dem verstorbenen Ehemann der Bauherrin -  verwendet wurden.

An der Südseite der Einsegnungshalle wurde ein 6 Meter hoher Glockenturm aus den Abschnitten der bogenförmigen Stahlträger der Dachkonstruktion errichtet. Die neu gegossene Glocke trägt die Inschrift „ELSA 2017“. Der Grundriss des Glockenturmes ist kreuzförmig und wurde entsprechend der Himmelsrichtungen ausgerichtet.

Kindergarten im Augarten

Ort:
1020 Wien, Augarten

Bauherr: Augartenliegenschaftsverwaltungsgesellschaft m.b.H.
Nutzung: Kindergarten
Maßnahmen: Umbau
Gesamtnutzfläche: 2.150 m²
Fertigstellung: 2010
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Im Zuge von Restrukturierungen in der Neuen Wiener Porzellanmanufaktur Augarten wurden durch Straffung des Betriebs Flächen für die Unterbringung eines 8 – gruppigen, öffentlichen Kindergartens geschaffen. Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der MA 10.

Private Bauten

Haus L

Ort:
Baden

Bauherr: Privat
Nutzung: Einfamilienhaus
Maßnahmen: Um- und Zubau
Fertigstellung: 2008
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die aus dem Jahre 1907 stammende Villa wurde komplett revitalisiert, an der Westseite ein Gartenraum mit Terrasse angebaut. Das Flachdach ist teilweise als Terrasse für das ausgebaute Dachgeschoss nutzbar. Die Verbindung zu dem neuen Raum im Erdgeschoss erfolgte über eine großzügige Öffnung. Der Eingangsbereich, die Küche mit Speis und die WC-Anlage im EG wurden vollkommen neu gestaltet. Das Dachgeschoss wurde neu ausgebaut, wärmegedämmt und erhielt eine neue Raumaufteilung mit zwei Nassgruppen.

Die bestehende Veranda im Erdgeschoss blieb erhalten. Es wurden neue Isolierglasfenster eingesetzt, die Dachkonstruktion und die Parapete wurden wärmegedämmt. An der südlichen Grundstücksgrenze wurde eine neue Doppelgarage errichtet, die komplett erdüberschüttet und begrünt wird. 

Haus W

Ort:
Baden

Bauherr: Privat
Nutzung: Seehaus
Maßnahmen: Neubau
Fertigstellung: 2011
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das Haus ist über Niveau in Holzständerbauweise mit Holzverkleidung errichtet, und öffnet sich in Richtung See durch großzügige Verglasungen. Das Seeufer ist nordseitig, daher musste das Sonnenlicht auch durch große Öffnungen nach Westen eingefangen werden.
Das Gebäude besteht aus zwei höhenversetzten Quadern. Auf dem seeseitigen Bauteil ist ein nach zwei Seiten in Glas aufgelöster weiterer Quader angeordnet.
Die Erdgeschossebenen sind höhenversetzt angeordnet. Auf Eingangsniveau befindet sich der Wohnbereich mit Kochnische. Die Terrasse mit Seeblick ist über großzügige Glasschiebetüren erreichbar. 
Auf die Dachterrasse mit Überblick über den See führt ein Stiegenhaus mit einem kleinen intimen Sitzplatz für den Bauherrn. Eine  großzügige Holzplattform, die über dem Wasser schwebt, lädt ein zum Sonnenbaden und zu Sprüngen ins Wasser. 
Das Haus hat einen wasserdichten Keller, ist mit Pellets- und Solarheizung ausgestattet.

Haus Z

Ort:
Baden

Bauherr: Privat
Nutzung: Einfamilienhaus
Maßnahmen: Um- und Zubau
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die Aufgabenstellung bestand darin, einerseits zur Straße hin eine Doppelgarage in das Gebäude zu integrieren und andererseits gartenseitig einen Zubau in Form eines Wintergartens samt niveaugleicher Terrasse zu schaffen. Dazu war es auch notwendig den Haupteingang in das Wohnhaus vom Innenhof auf die Straßenseite zu verlegen. Durch diese Maßnahmen ergab sich eine völlig neue Aufteilung und Orientierung des Erdgeschosses. 
Im Zuge dieses Umbaus wurde zudem das Obergeschoss renoviert.  

Haus F

Ort:
Teesdorf

Bauherr: Privat
Nutzung: Einfamilienhaus
Maßnahmen: Um- und Zubau
Fertigstellung: 2015
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das bestehende Einfamilienhaus wurde durch einen gartenseitigen eingeschossigen Anbau erweitert. Das Erdgeschoss ist durch Umbaumaßnahmen im Inneren großzügiger gestaltet worden und die Räume wurden neu aufgeteilt. An der rechten Grundgrenze wurde ein Carport errichtet. 
Eine Terrasse vor dem Anbau öffnet sich zum Garten und ist zudem über eine Rampe vom Einfahrtsbereich erreichbar. Das gesamte Gebäude wurde thermisch saniert.
Das Dachgeschoss wurde gartenseitig ausgebaut, um ein weiteres Zimmer mit einem eigenen Sanitärbereich zu schaffen. 

Haus R

Ort:
Wien

Bauherr: Privat
Nutzung: Einfamilienhaus
Maßnahmen: Umbau
Fertigstellung: 2018
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das ebenerdige Einfamilienhaus aus den 90ern wurde aufgestockt und so um eine Schlafebene erweitert. Über den adaptierten Balkon und eine Außenstiege ist die Flachdachterrasse zu erreichen. Die kleinen Zimmer im Erdgeschoß wurden zu einer 3-seitig belichteten Wohnküche verbunden. Die Wohnküche öffnet sich auf die neue Terrasse, unter dieser befindet sich eine Garage für 2 Autos. 
Gegen die Wohnstraße erhielt das Haus einen Sichtschutz aus Lärchenlatten.

Wettbewerbe

Alter Bauhof

Wettbewerb:
Baden

Bauherr: WET
Nutzung: Wohnhausanlage
Maßnahmen: Neubau
Auslobung: 2009

Erläuterungsbericht
Städtebauliche Einbindung:
Die Wohnhausanlage soll an der Braitnerstrasse am Stadtrand von Baden entstehen.
Einer der grundlegenden Gedanken des Entwurfes war es daher, die Schallbelästigung durch die stark befahrene  Braitnerstrasse zu reduzieren. Die Wohngebäude wurden daher von der Strasse abgerückt. Gegen den Verkehr  dient eine begrünte Glaswand im Vorgarten, an der Vorderkante der Tiefgarage situiert, als zusätzlicher Schallschutz, die Baumreihe davor als Sichtschutz und grünes Element in der Braitnerstrasse. 
Ein weiteres Motiv für das Zurücksetzen der Gebäude war, dass ein so großer, direkt an der Strasse befindlicher Baukörper zu stark dominieren würde. Die Bebauungsdichte wurde deshalb auch nicht zur Gänze ausgenützt, dafür die Qualität der Anlage  erhöht.

Wohnungs- und Gebäudestruktur:
Die Wohnhausanlage besteht aus 4 Baukörpern, jeweils 2 pro Grundstück. 
Die Höhe der Gebäude richtet sich nach der vorhandenen Bauklasse, es werden 4, 3 bzw. 2 Geschoße plus Terrassengeschoß angeordnet.
An die westliche Anrainergrenze wurden die Baukörper abgestuft, um keine überhohen Feuermauern zu erhalten.

Äußere Erschließung:
Die Zufahrt in und von den Grundstücken erfolgt grundsätzlich über die Rohrgasse, dort sind auch die Einfahrten in die Tiefgaragen angeordnet. An der Ecke des Grundstückes Rohrgasse 4 gibt es von der Braitnerstrasse eine Einfahrt für Einsatz-, Müllwägen und LKWs, die so eine Schleife fahren können.
Ein Fahrweg bis zu jedem Hauseingang ermöglicht das bequeme Zufahren für Möbel- oder Lieferwägen, Taxis usw.. 

Erschließung der Wohnungen:
erfolgt ausschließlich von Norden, über einen distanziert angelegten Außengang, dessen Zwischenraum begrünt werden soll. So wird ein direkter Einblick in die Wohnungen verhindert. Jede Wohnung wird über einen eigenen Zugang mit Platz für Kinderwagen erschlossen. Alle Stiegenhäuser erhalten einen Aufzug, somit sind alle Wohnungen auch behindertengerecht erreichbar.

Wohnungen: 
sind durchwegs Nord- Süd– durchgehend, eine Querlüftung und optimale Belichtung ist daher möglich. Die Grundrisse sind möglichst flexibel gestaltet. Die ebenerdigen Wohnungen erhalten Eigengärten, die oberen jeweils  Balkone, die zueinander versetzt sind, um die Belichtung zu erhöhen. Die Balkone können optional mit durchlüfteten Glaselementen geschlossen werden, was den Schallschutz erhöht und einen zusätzlichen, geschützten Aufenthaltsbereich schafft.

Garagenebene: 
Die gesamten geforderten PKW  Stellplätze, je 1,5 je Wohneinheit, wurden in unterirdischen Garagen angeordnet, wobei geachtet wurde, dass nicht die ganzen Grundstücksflächen versiegelt werden, um eine sinnvolle Gartengestaltung bzw. Bepflanzung  zu erreichen.  Eine teilweise Versickerung des Regenwassers auf eigenem Grund ist auch ermöglicht. Die Garagen sind teilweise aus dem Gebäude herausgeschoben. Die Decke wird im Freien begrünt und dient als Eigengarten. Die Durchlüftung erfolgt über Luftbrunnen, es ist daher keine mechanische Belüftung nötig.
Die jeweils erforderliche Anzahl der PKW Stellplätze ist jedem einzelnen Baukörper zugeordnet und kann daher auch leicht in Bauabschnitten ausgeführt werden.

Außenanlagen: 
in der Nähe der Zugänge wurden jeweils Müll- und Fahrradraum angeordnet. Je 2 Wohnhäuser erhalten einen Kinderspielplatz mit Ballspielbereich. Der Weg entlang der Schwechat wird mit einer Brüstungsmauer versehen bis auf 2 kleine „Balkone“, die auch für Kleine den Blick in den Fluss gefahrlos ermöglichen.

Statische und bauphysikalische Daten:
Die tragende Struktur bilden Querscheiben in einem Raster von ca. 7,5m und 6m. Diese werden bis in die Garagenebene geführt. Die Außenhaut der Garagen wird über HQ 100 als dichte Wanne ausgeführt. Die Einfahrten erhalten mobile Hochwasserschutzelemente aus Aluminium, die bei Bedarf hineingeschoben werden können

Die Wohnhausanlage wird an das Fernheizwerk der EVN angeschlossen. Eine zusätzliche solare Unterstützung der Warmwasseraufbereitung am Flachdach ist möglich.
Über den Terrassengeschoßen werden Gründächer (Extensivbegrünung) ausgeführt. Diese sorgen für ein besseres Raumklima, speziell in der warmen Jahreszeit, und gewährleisten ein verzögertes Abfließen der  Regenwässer, was die Kanalisierung entlastet.

Zusammengefasst, Kennzahlen:
104 Wohneinheiten   mit gesamt    7.947 m² Wohnnutzfläche
156 PKW Stellplätze

Raiffeisenbank

Wettbewerb:
Baden

Bauherr: Raiffeisen
Nutzung: Bankinstitut
Maßnahmen: Um- und Zubau
Auslobung: 2008

Grundkonzept
Die Grundidee des Entwurfes ist, ein kompaktes, aber multifunktionales Gebäude zu errichten, von der Form aber mit besonderem Charakter und Aussehen.
 
In der stark befahrenen, eintönigen Braitnerstraße soll ein markantes Haus entstehen - mit grüner Fassade – ein, für Baden einmaliges, neues Element, vielleicht ein neues Markenzeichen der Bank.

Der gesamte Baukörper ist von der Straßenflucht etwas zurückgesetzt, an der Straßenflucht steht ein Rankgerüst, auf dem sich eine grüne Wand aus verschiedenen, immergrünen Pflanzen hochranken soll, mit Durchblicken für Benutzer und Besucher.

Nach Süden öffnet sich das Gebäude mit großen Fensterflächen. Das gestalterische Element des bestehenden 2 geschossigen Arkadenbogens wird aufgenommen und in grüner Form weitergeführt. So wird die Verbindung zwischen Alt und Neu hergestellt, aber gleichzeitig auch die Idee der „begrünten Wand“ wiederholt.

Rotes Kreuz

Wettbewerb:
Baden

Bauherr: Rotes Kreuz
Nutzung: Stützpunkt mit Garage, Mannschafts- und Sozialräumen, Büros und Seminarbereichen

Maßnahmen: Neubau
Auslobung: 1997

Wohn- und Geschäftsbauten

Wohn- und Geschäftshaus ERR

Ort:
Baden, Erzherzog Rainer-Ring / Rathausgasse

Bauherr: ATLAS Gemeinnützige Genossenschaft
Nutzung: Wohn- und Geschäftshaus
Maßnahmen: Neubau und Umbau
Nutzfläche gesamt: 2.609 m²
Fertigstellung: 1996
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Die im Zentrum von Baden liegende Wohnhausanlage verfügt über 57 Wohnungen, 3 Ordinationen, einige Geschäfte und eine Tiefgarage mit 95 Stellplätzen. Die Größen der Wohnungen liegen zwischen 36 und 130 m² und sind teilweise als Maisonette-Wohnungen ausgeführt. 

Fotos teilweise © Luttenberger

Wohnhausanlage 2500 R9

Ort:
Baden, Rainerweg 9-13

Bauherr: BOE Baumanagement Gesellschaft m.b.H.
Nutzung: Wohnhausanlage
Maßnahmen: Neubau
Nutzfläche gesamt: 1.470 m²
Fertigstellung: 2011
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung 

Auf einem Südhang am Stadtrand von Baden entstand die hochwertige Wohnhausanlage in Niedrigenergiebauweise. Die beiden Wohnhäuser enthalten 14 Wohnungen, jede ausgestattet mit Eigengarten oder großzügiger Terrasse mit Fernblick. Die Liegenschaft mit großem Gemeinschaftsgarten und Tiefgarage  liegt direkt am Waldrand im Villenviertel. 

Gutenbrunnerhof

Ort:
2500 Baden, Rollettgasse 4

Bauherr: privat
Nutzung: Wohngebäude
Maßnahmen: Revitalisierung
Nutzfläche gesamt: 1100 m²
Fertigstellung: 2000
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Innenstadt Badens befand sich in einem ruinösen Zustand. Das Gebäude hat im Erdgeschoss teilweise überwölbte Räume aus der Renaissance- bis Frühbarockzeit, im Obergeschoss barocke Räume mit teilweise bemerkenswerten barocken Stuckdecken. Der neben dem Mühlbach befindliche Trakt war ursprünglich eine Mühle. 
Revitalisierungsmaßnahmen waren u.a. Gewölbestabilisierungen  mit Zugstangen und Ankerplatten, Verbunddecken, Trockenlegungsmaßnahmen, uvm.
Die Fassade wurde in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt renoviert.

Veste Rohr

Ort:
Baden, Rohrgasse 33-35 / Veste Rohr 1-19 

Bauherr: SCHWARZATAL Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsanlagen GmbH
Nutzung: 12 Reihenhäuser
Maßnahmen: Neubau
Nutzfläche gesamt: 1.147 m²
Fertigstellung: 2009
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Auf dem länglichen Grundstück im Süden Badens wurden Baukörper in Gruppen von jeweils 2 bis 4 Häusern angeordnet. Im Bereich der Rohrgasse wurden die Reihenhäuser wegen einer Anbauverpflichtung direkt an die Grundgrenze gesetzt.
Zwischen der Feuermauer des Nachbargebäudes und den neuen Reihenhäusern wurde eine begrünte Pergola errichtet, die Erschließung erfolgt von dieser Seite. 
Jedes Reihenhaus ist mit einem Eigengarten, einer Terrasse und einer Abstellraumbox für Gartengeräte ausgestattet.
Die Form der Häuser mit Satteldach ohne giebelseitigem Dachüberstand und einer etwas steileren Dachneigung entspricht einer Badener Bautradition. Im Erdgeschoß dienen Schiebeelemente aus gelochten Mehrschichtplatten als Sonnenschutz. 
Helle Farben und französische Fenster mit Glasbrüstungen geben den Häusern eine schlichte Eleganz.

Wohnpark Baden, „Alte BH“

Ort:
Baden, Vöslauerstraße 9

Bauherr: ATLAS Gemeinnützige Genossenschaft
Nutzung: Wohngebäude mit 57 Wohnungen, 1 Geschäft
Maßnahmen: Komplettumbau samt Zubau
Wohnnutzfläche: 3.835 m²
Fertigstellung: 2000
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung & Örtliche Bauaufsicht

Durch den Neu- und Umbau wurde aus der ehemaligen Bezirkshauptmannschaft ein Wohnhaus mit 57 Wohnungen, einem Geschäft im Erdgeschoss, sowie einer Tiefgarage geschaffen. Das Grundkonzept bestand darin, dass an der Stelle des alten Festsaales ein Neubau in gleicher Höhe wie der Büroteil errichtet wurde.

Im Übergangsbereich zwischen Alt- und Neubau ist das Stiegenhaus angeordnet. Über dem gesamten Baukörper wurde ein zurückgesetztes Terrassengeschoss in transparenter Leichtbauweise errichtet. Im Erdgeschoss ist das Geschäftslokal in einem elliptischen Baukörper unter dem Neubau situiert.

Haus Melanie

Ort:
Baden, Weilburgstraße 17

Bauherr: Gemeinnützige Bau- und Wohnungsgenossenschaft für Mödling reg.Gen.m.b.H.
Nutzung: Wohnhaus
Maßnahmen: Umbau
Nutzfläche gesamt: 1.200 m²
Fertigstellung: 2019
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung

Das früher ungenützte Wohnheim Melanie wurde 2017-2019 zu einem Wohnhaus mit insgesamt 21 Wohnungen umgebaut.

Das bestehende Gebäude blieb in den Umrissen größtenteils erhalten. In Absprache mit dem Bundesdenkmalamt wurde die Straßenfassade entsprechend dem historischen Altbestand, der auf Fotos der Zwischenkriegszeit dokumentiert ist, rekonstruiert. Die frühere Form der Fensteröffnungen, sowie die Putzverzierungen und Gesimse sind wieder hergestellt worden.

Die früher ausladenden Balkone sind nun in Form von französischen Fenstern mit Eisengeländern entsprechend dem Altbestand angedeutet.

Das Dachgeschoß des Straßentraktes wurde ausgebaut, wobei die Kontur der Dachfläche erhalten blieb. Die früher am straßenseitigen Dach befindlichen, etwas zurückversetzten giebelförmigen Dachaufbauten wurden wieder hergestellt und dienen nun als Giebelflächen für Gauben.

Zum Garten öffnen sich die Dachgeschoßwohnungen mit durchgehenden Glasfassaden und großzügigen Terrassen.

Die hofseitige Fassade wurde geöffnet und Metallbalkone vor die Wohnzimmer gesetzt.

historische Aufnahme: Rollettmuseum Baden

Weilburgstraße 16a

Ort:
Baden, Weilburgstraße 16a

Bauherr: privat
Nutzung: Bürogebäude
Maßnahmen: Revitalisierung
Nutzfläche gesamt: 560 m²
Fertigstellung: 1988
Unser Auftrag: Entwurf, Einreichplanung, Ausschreibung,  Ausführungsplanung &
 Örtliche Bauaufsicht

Über das denkmalgeschützte Gebäude gibt es erste Pläne für einen Zubau zweier Zimmer um 1892 für Dr. Ludwig Ritter von Gutmann. Weitere Zubauten erfolgten in den Jahren bis 1915.

Die Villa ist ein von italienischen Landvillen inspiriertes Ensemble, mit einem flachen Walmdach, einem breiten Mittelrisalit mit vorgesetzter, verzierter Veranda. Seitlich zum hinteren Garten bildet ein turmartiger Baukörper einen zusätzlichen Akzent.
Das Gebäude wurde 1988 generalsaniert; teilweise wurden kaputte Decken ausgewechselt, neue Bauteile (Vordächer) wurden so gestaltet, dass sie sich in das Ensemble der Villa einfügen.

Bis 2021 war das Gebäude Firmensitz der Architekturbüros DI Roland Nemetz bzw. planB ZT-GesmbH.

Fotos teilweise © Valerie Marie Voithofer

Zum Seitenanfang